Klassifikationskriterien-Kalkulatoren
Klassifikationskriterien wurden nicht für die individuelle Diagnosestellung entwickelt. Sie dienen in der Rheumatologie in erster Linie der Standardisierung in Forschung und klinischen Studien. Sie ermöglichen es, Patient:innen mit ähnlichen Krankheitsmerkmalen eindeutig einer definierten Erkrankungsgruppe zuzuordnen und damit die Vergleichbarkeit von Studienergebnissen sicherzustellen. In der klinischen Routine können sie die Diagnostik unterstützen und so die diagnostische Sicherheit erhöhen. Sie sind allerdings häufig weniger sensitiv für Frühstadien und atypische Verläufe. Die endgültige Diagnose bleibt daher immer eine ärztliche Entscheidung unter Berücksichtigung der Gesamtsituation.